Von Bewerbung bis Klausur – Kurzübersicht

Bewerbung (mit Härtefallantrag)

Bewerbungen für einen Erststudiengang an der Universität Mainz erfolgen in der Regel Online. Bitte nutzen Sie folgenden Link ( https://www.studium.uni-mainz.de/bewerbung/ ) und klicken Sie die auf Sie zutreffenden Hyperlinks an. Nach der Wahl des Studienfaches, werden Sie in der Regel auf das Onlinebewerbungsportal (https://jogustine.uni-mainz.de/) weitergeleitet. Eine Videoanleitung zur Onlinebewerbung finden Sie auf YouTube unter folgendem Link: YouTube - Onlinebewerbung JGU.

Möglicherweise kommt aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung für Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung ein Härtefallantrag in Betracht. Es gibt folgende Arten von Härtefallanträgen:

1) Antrag auf sofortige Zulassung

Bewerberinnen und Bewerber mit gravierenden gesundheitlichen, sozialen oder familiären Gründen können über einen Härtefallantrag auf sofortige Zulassung ungeachtet der Wartesemester sofort zugelassen werden, wenn Ihnen nicht zugemutet werden kann, bei Anlegung besonders strenger Maßstäbe, auch nur ein Semester auf die Zulassung zu warten.

2) Antrag auf Verbesserung der Durchschnittsnote

Bewerberinnen und Bewerber können einen Härtefallantrag auf Verbesserung der Durchschnittsnote stellen, wenn sie nachweisen können, dass durch besondere Umstände ein Erreichen eines besseren Notendurchschnitts nicht möglich war. Die besonderen Umstände dürfen nicht von der Bewerberin oder dem Bewerber verschuldet sein.
Hierunter fallen Bewerber und Bewerberinnen, die durch besonderen Umstände gehindert waren, die ihnen mögliche volle schulische Leistung zu erbringen.

3) Antrag auf Verbesserung der Wartezeit

Bewerberinnen und Bewerber können einen Härtefallantrag auf Verbesserung der Wartezeit stellen, wenn sie durch unverschuldete Umstände daran gehindert waren, früher die Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben.

Damit ein Härtefallantrag zulässig ist, muss er zwingend im Rahmen der Onlinebewerbung ausgefüllt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Lorenz vom Studierendensekretariat (Link: https://www.studium.uni-mainz.de/studsek/).

Parken auf dem Campus

Die Einfahrt auf dem Campus ist für bestimmte Personengruppen möglich. Dazu zählen auch Schwerbehinderte (insbesondere Studierende mit einer Gehbehinderung). Diese müssen die Kosten für den Erwerb einer Einfahrtsplakette selbst tragen. Unter Vorlage eines Schwerbehindertenausweises mit dem Vermerk „aG“, ist die Einfahrt aber kostenfrei. Weitere Informationen dazu und wo Sie kostengünstig in der Nähe der Universität parken können finden Sie unter folgendem Link: //www.barrierefrei.uni-mainz.de/parken/

Sollten Sie auf anderem Wege in die Universität kommen, finden Sie auch hier nützliche Infos unter folgendem Link: //www.barrierefrei.uni-mainz.de/anreise/

Barrierefreiheit auf dem Campus

Die Universität Mainz ist bemüht, Studierenden mit Einschränkungen in ihrer Mobilität möglichst viele Barrieren zu nehmen. Leider gibt es auf Grund von Altbauten dennoch einige Gebäude und Hörsäle die nicht barrierefrei zu erreichen sind. Informationen dazu finden Sie entweder direkt auf der Onlineplattform  JOGU-StINe (unter Veranstaltungen/Räume erkennbar) oder auf dieser Website unter dem Menüpunkt Campusorientierung in der linken Spalte (//www.barrierefrei.uni-mainz.de/campusorientierung/). Dort finden Sie unter anderem auch eine Karte, sowie eine Bilderführung durch die einzelnen Gebäude inklusive Hörsäle.
Außerdem können Sie dort einsehen, in welchen Gebäuden barrierefreie WCs vorhanden sind, welche Ausstattung diese haben und wie Sie diese erreichen können.

Sollte ein Hörsaal oder Gebäude in dem Sie eine Veranstaltung hätten nicht barrierefrei sein, unterrichten Sie bitte unverzüglich uns oder die jeweiligen Raummanager der Fachbereiche, damit versucht werden kann, die Veranstaltung zu verlegen. Hier gilt, je früher desto besser!

Hilfsmittel für die Vorlesung

Die Servicestelle für barrierefreies Studieren bietet zahlreiche Hilfsmittel für sehbehinderte Studierende an, die auch flexibel in Vorlesungen eingesetzt werden können, um beispielsweise das Tafelbild zu vergrößern. Informationen zum aktuellen Bestand an Hilfsmitteln finden Sie auf folgendem Link: //www.barrierefrei.uni-mainz.de/unseren-hilfsmittelpool/ . Sollte Ihnen durch ein Hilfsmittel, sei es vorhanden oder auch nicht vorhanden, geholfen werden, lassen Sie es uns bitte wissen. Nach einer kurzen Einweisen stellen wir Ihnen gerne die Hilfsmittel zur Verfügung.

Für mobilitätseingeschränkte Personen steht täglich ein Rollstuhl bereit, mit dem wir Sie gerne über den Campus fahren, damit Sie pünktlich Ihre (Anschluss-) Vorlesung erreichen. Ein Begleiten von Studierenden bieten wir natürlich auch in anderen Fällen an.

Anwesenheitspflicht

In besonderen Einzelfällen kann für Studierende mit einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit  eine Befreiung von der Anwesenheitspflicht möglich sein. Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Termin, um herauszufinden, ob dies bei Ihnen möglich ist.

Bibliotheksausleihe

Studierende mit Behinderung können unter Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder einer von uns ausgestellten Bescheinigung in Verbindung mit dem Bibliotheksausweis Medien für maximal 8 Tage ausleihen.

Eine Ausleihe von Präsenzbeständen ist für Studierende mit Behinderung nach Rücksprache grundsätzlich möglich.

Weitere Informationen, beispielsweise welche Medien von der Ausliehe ausgeschlossen sind, finden Sie unter folgendem Link: http://www.ub.uni-mainz.de/wochenendausleihe/

Prüfungen (Nachteilsausgleich)

Nach dem Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz, ist die Universität Mainz dazu verpflichtet, im Studium aufkommende Barrieren zu beseitigen, § 2 Abs. 3 HochSchG.

Nachteilsausgleiche können sich daher auf sämtliche Studienleistungen und Prüfungssituationen beziehen.

Sie können einmalig oder auch dauerhaft gewährt werden.

Ein Antrag sollte so früh wie möglich gestellt werden auf jeden Fall vor den Klausuren. Bitte beachten Sie dazu folgenden Ablauf:

  • Der oder die Studierende wendet sich in einem Schreiben an das zuständige Prüfungsamt. Hierzu sollte das Formular "Antrag auf Nachteilsausgleich" verwendet werden.
  • Im Schreiben ist für einen medizinischen Laien nachvollziehbar zu schildern, wie die Behinderung das Studium einschränkt (eine genaue Diagnose ist dabei nicht notwendig).
  • Diesem Schreiben ist eine fachärztliche Bescheinigung (Attest) beizulegen. Auch hier ist die Diagnose irrelevant, sondern allein die Nachvollziehbarkeit der Beeinträchtigung.
  • Der Antrag und das Gutachten sollten Lösungsvorschläge machen, wie dieser Nachteil im konkreten Fall ausgeglichen werden kann.
  • Nach einer Entscheidung des Prüfungsausschusses versendet das zuständige Prüfungsamt einen schriftlichen Bescheid.

Einer der häufigsten Nachteilsausgleiche ist die Schreibzeitverlängerung, wobei sich die zusätzliche Zeit individuell bemisst und vom Facharzt schon im Attest vorgeschlagen werden sollte.